Geo-HEP-Systems

Geo-HEP-Saisonalspeicher –
Wärme und Kälte dann nutzen, wenn sie gebraucht werden

Wärme und Kälte fallen häufig nicht zu dem Zeitpunkt an, zu dem sie benötigt werden. Im Sommer steht beispielsweise überschüssige Wärme aus Gebäudekühlung, industriellen Prozessen oder Solarthermie zur Verfügung, während der Wärmebedarf in der Heizperiode deutlich steigt.

Geo-HEP Systems entwickelt deshalb eine eigenständige Lösung zur saisonalen Speicherung thermischer Energie. Ziel ist es, Wärme oder Kälte aufzunehmen, über einen längeren Zeitraum verfügbar zu halten und zu einem späteren Zeitpunkt wieder für Gebäude, technische Anlagen oder Prozesse nutzbar zu machen.

Der Geo-HEP-Saisonalspeicher ist dabei klar vom Hochleistungsenergiepfahl zu unterscheiden: Die im Hochleistungsenergiepfahl integrierte Wassermasse dient vor allem der kurzfristigen Pufferung thermischer Lasten und dem Wärmeaustausch mit dem Untergrund. Der Saisonalspeicher verfolgt dagegen gezielt die längerfristige und saisonale Speicherung.

Saisonale Verschiebung von Energie

Das Grundprinzip ist einfach: Überschüssige thermische Energie wird dann gespeichert, wenn sie verfügbar ist, und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitgestellt.

Mögliche Energiequellen sind nach aktuellem Entwicklungsstand beispielsweise die sommerliche Gebäudekühlung, industrielle Abwärme oder Solarthermie. Während der Heizperiode kann die gespeicherte Wärme wieder genutzt werden.

Ob Wärme direkt genutzt werden kann oder eine Wärmepumpe erforderlich ist, hängt vom gespeicherten Temperaturniveau und vom benötigten Temperaturniveau des Heizsystems ab.

Nicht nur Wärme, sondern auch Kälte speichern

Der Geo-HEP-Saisonalspeicher ist nicht ausschließlich als Wärmespeicher gedacht. Nach der aktuellen Kundenbeschreibung kann das Konzept auch als Kältespeicher eingesetzt werden.

Das kann insbesondere dort interessant sein, wo über längere Zeiträume ein hoher und planbarer Kühlbedarf besteht – beispielsweise bei technischen Anlagen oder Rechenzentren.

Welche Speicherstrategie wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist, wird aus dem tatsächlichen Wärme- und Kälteprofil des jeweiligen Projekts abgeleitet.

Modulares Speicherfeld für unterschiedliche Projektgrößen

Die Entwicklungspräsentation zeigt ein modulares Konzept aus mehreren vertikalen, wassergefüllten Speichern, die zu einem Speicherfeld zusammengefasst werden können.

Dadurch kann die Anzahl der Speicher grundsätzlich an den benötigten Energieinhalt, die verfügbaren Flächen und die Projektbedingungen angepasst werden.

Die dargestellten Maße und Kapazitäten sind derzeit als Auslegungs- beziehungsweise Entwicklungsbeispiel zu verstehen und nicht als allgemein verbindliche Standardwerte.

Wärme auf unterschiedlichen Temperaturniveaus nutzen

Ein zentraler Ansatz der Entwicklung ist die thermische Schichtung innerhalb des Speichers. Unterschiedliche Temperaturniveaus sollen möglichst getrennt erhalten bleiben, damit Wärme oder Kälte bedarfsgerecht ein- und ausgespeichert werden kann.

Damit soll vermieden werden, dass hochwertige Wärme durch unnötige Temperaturvermischung an Nutzwert verliert.

Mögliche Einsatzbereiche

  • saisonale Nutzung von Wärme aus sommerlicher Gebäudekühlung
  • Speicherung industrieller Prozess- und Abwärme
  • Einbindung von Solarthermie oder anderen thermischen Energiequellen
  • Wärmeversorgung in Verbindung mit einer Wärmepumpe
  • Kältespeicherung bei hohem oder kontinuierlichem Kühlbedarf
  • Versorgung größerer Gebäude, Quartiere oder technischer Infrastrukturen – abhängig von der projektspezifischen Auslegung

Entwicklungsstand Saisonalspeicher

Der Geo-HEP-Saisonalspeicher befindet sich derzeit in der Entwicklung. Konkrete Leistungsdaten, Temperaturbereiche und projektspezifische Kennwerte werden erst veröffentlicht, wenn entsprechende Entwicklungs- und Projektergebnisse vorliegen beziehungsweise vom Kunden freigegeben sind.

Ist ein Saisonalspeicher für Ihr Projekt geeignet?

Ob der Geo-HEP-Hochleistungsenergiepfahl für eine Produktionsanlage, ein Gebäude, ein Rechenzentrum oder die Modernisierung eines bestehenden Kühl- und Heizsystems geeignet ist, lässt sich anhand weniger zentraler Projekt- und Standortdaten zunächst bewerten.

Lassen Sie die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten für Ihr Projekt prüfen.